Strategischer Konsum - Was bedeutet das?

LP
Leonie Poppe
14.05.2020

Letzten Sonntag war Muttertag und irgendwie logisch, sind mir an diesem Tag sehr viele Gedanken zum Thema “Mutter” durch den Kopf gegangen. Wie privilegiert die Menschen sind, die ein gutes oder sogar sehr gutes Verhältnis zu ihren Müttern haben. Oder zu ihren Eltern und zur Familie allgemein. Denn es gibt genug Menschen, die das nicht von sich sagen können. Deren Mütter, Väter und Familie einfach nicht da sind. Aus welchen Gründen auch immer. 

Das Gute ist, wir können uns auch eine eigene Familie aufbauen. Enge Freunde, Menschen die einem ans Herz wachsen und die da sind, wenn wir sie brauchen. Wir müssen nicht zwangsweise allein sein. Und es ist vollkommen okay, sich eine eigene Ersatz-Familie sozusagen auszusuchen. 


Mutter Erde

Bei dem Begriff “Mutter”, der dann in meinem Kopf wie ein Magnet sein Gegenpart sucht, stoße ich unweigerlich auf die Begriffe “Mutter Erde” und “Mutter Natur”. Zwei gleichermaßen starke Wortpaare. Eine unschlagbare Verbindung.
Denn wir wären nicht hier, ohne unseren Planeten, unsere Erde, ohne unsere Natur. Wasser, Licht, Pflanzen, Tiere. Was wäre ohne? 

Doch wir vergessen eins: Hier haben wir keine Wahl. Wir können uns nicht umsehen und uns einfach einen anderen Planeten aussuchen, weil der vielleicht rein zufällig besser zu uns passt als der alte. 

Wir haben nur diese eine Erde. Sie ist da, sie gibt und versorgt uns mit allem was wir brauchen und sogar noch mehr. Doch oftmals verlieren wir ihren Wert aus den Augen. 

Ich weiß, dass das ein unglaublich schwieriges und komplexes Thema ist. Ein Thema über das stundenlang diskutiert werden kann. Doch eins ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall sicher: Unser Konsumverhalten muss sich ändern. Und zwar grundlegend und in jedem Bereich. 

Doch was heißt eigentlich Konsum? Und gibt es nachhaltigen Konsum überhaupt? 

Per Definition handelt es sich bei Konsum um den Verzehr und Verbrauch von Gütern. Und der Einfachheit Halber beschränken wir das mal auf die private und materielle Ebene.  

Viele sagen, es gibt keinen nachhaltigen Konsum und irgendwo haben sie auch recht. Denn wer bis auf den Kern nachhaltig leben möchte, der baut sein eigenes Gemüse und Obst an, der webt sich seine Stoffe selbst und macht daraus Kleider… 

Das kann ewig so weitergesponnen werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber gleichzeitig gehören Konsum und ein gewisser Lebensstandard zu unserer Entwicklung dazu. Deswegen finde ich den Begriff “strategischer Konsum”, wie es auch die Ratgeberplattform utopia.de nennt, um einiges passender. 

Er besagt: Wenn wir unser Kaufverhalten durchdenken und bewusst angehen, werden wir statt blind in die Regale zu greifen, hinterfragen was wir kaufen und so unsere Power als Konsumentinnen und Konsumenten nutzen. Wir können so den Markt mitbestimmen und in der Politik ein Umdenken anstoßen. Genau das ist unser Ziel bei junglück. Wir wollen dir die Möglichkeit bieten, es dir leichter machen, eine andere Entscheidung zu treffen. #umdenkenbeginntbeidir 


Auch, wenn sich jeder einzelne von uns manchmal sehr klein fühlt und das Gefühl hat, nicht wirklich etwas bewirken zu können, wissen wir mittlerweile, dass das nicht stimmt. 

Unser Konsumverhalten bestimmt den Markt mit. Der Markt bestimmt die Wirtschaft und die Produzenten. Das ist eine völlig logische Schlussfolgerung. Das, was du kaufst, entscheidet darüber wovon mehr produziert wird. Und das, was produziert wird, bestimmt darüber welche Ressourcen wir anzapfen oder eben nicht. 

Strategischer Konsum ist also der Schlüssel für einen nachhaltigeren Lebensstil! Möchtest du mehr über bewussten Konsum wissen? Dann schau doch hier bei Utopia.de vorbei. Dort gibt es einige gute Tipps für dich. 


Kipli 

Wir finden, dass Kipli einen tollen Beitrag zu einem bewussteren Konsum beiträgt und allgemein dafür sorgt, dass die Entscheidung für ein nachhaltigeres Produkt ganz leicht fällt. 

Dieses Unternehmen möchte mit der Entwicklung langlebiger, natürlicher Produkte auch ein Umdenken erreichen. Denn Kipli geht es darum ausschließlich natürliche, biologisch abbaubare und langlebige Gebrauchsgegenstände anzubieten. Und das in einem für unsere Gesundheit super wichtigen Bereich: Stichwort guter Schlaf! 

Denn was gibt es Schöneres, als eine wirklich erholsame Nacht? Sie bringt nicht nur unsere Haut zum Strahlen, sondern hilft auch dabei unser Gemüt zu erhellen. Und noch dazu mit gutem Gewissen. 


Matratzen, Kissen und Co. 

Wusstest du, dass alle 4 Sekunden eine Matratze entsorgt wird? 5 Millionen alte Matratzen erzeugen so alleine in Europa 100.000 Tonnen Müll pro Jahr. Marktübliche Produkte bestehen aus Erdöl gewonnenen Materialien, sie sind nicht recycelbar und werden am Ende ihres Lebens entweder verbrannt oder vergraben. 

Deshalb hat sich Kipli auf die Suche nach einer nachhaltigen Alternative gemacht und die Kipli Matratze entworfen. Ihr Kern besteht aus 100 % Naturlatex und ihr Bezug wird aus biologischer Baumwolle gefertigt. 

Die Produktpalette wurde innerhalb von zwei Jahren bereits um das Kipli Kissen, ebenfalls bestehend aus 100 % Naturlatex, und die Kipli Bettdecke aus Lyocell erweitert. Die gesamte Produktion findet in Deutschland, Italien und Frankreich unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen statt. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig die Referenz für nachhaltige Inneneinrichtung in Europa zu werden und damit einen Wandel des Konsumverhaltens anzustoßen. 


Ein Unternehmen ganz nach unserem Geschmack! Wir sind so froh, dass es immer mehr Gleichgesinnte gibt und so die Entscheidung für ein nachhaltigeres Leben immer leichter wird. Denn es beginnt ein Umdenken. Gerade in der jetzigen Zeit zeigt sich immer deutlicher, wie dringend wir das brauchen, um unsere Erde, die Mutter allen Lebens zu schützen.
Wir wünschen uns, dass jeder Mensch versteht, wie viel er doch bewegen kann. Dass kleine und alltägliche Entscheidungen zu einer besseren, gesünderen und nachhaltigeren Welt beitragen können. Wir sind nicht machtlos.

Pass auf dich auf & sei gut zu dir! 

Deine Leonie