Welches junglück Öl macht für dich das Rennen?

Welches junglück Öl macht für dich das Rennen?

Ob im knackigen Salat, als himmlischen Duft oder eben auch in deiner täglichen Pflegeroutine – Unser Alltag ist voll mit Ölen! Doch was sind ihre Stärken und Schwächen? Hier scheiden sich manchmal die Geister! Wir haben unsere junglück Öle näher unter die Lupe genommen und möchten dir zeigen, welches am besten zu dir passt! 

In diesem Beitrag erfährst du unter anderem…

01 Öl ist nicht gleich Öl: Hier steckt Chemie dahinter!
02 Und was ist ein trocknendes oder nicht-trocknendes Öl?
03 Komedogenität und Spreitverhalten – Klingt komisch, ist es aber nicht!
04 Junglück Öle – her mit den Details!
05 Der richtige Platz in deiner Pflegeroutine – die Anwendung

01 ÖL IST NICHT GLEICH ÖL: HIER STECKT CHEMIE DAHINTER!

Grob gehören Öle zur Kategorie der Fette. Und Fette setzen sich aus Glycerin und Fettsäuren zusammen. Allgemein gilt: Ungesättigte Fettsäuren sind gut für unseren Organismus, Gesättigte sollten wir, wenn möglich, eher vermeiden! 

Klingt simpel, doch bitte etwas genauer?! Fettsäuren sind Kohlenwasserstoff-Verbindungen in langen Ketten. Haben diese Ketten zwischendurch Doppelbindungen, d.h. anstatt “C-C” sieht es nun so “C=C” aus, spricht man von ungesättigten Fettsäuren. Eine Doppelbindung kann du dir wie ein starres Gelenk vorstellen, wodurch die Struktur der Kette klar bestimmt wird bzw. ein Knick entstehen kann.

Je sperriger, desto schwieriger können sich mehrere solcher Fettsäuren übereinander anordnen und ein einheitliches Gebilde scheint annähernd unmöglich. Anders ist es bei gesättigten Fetten. Diese haben eine “bewegliche” Kette, können sich so schön schichten und eine feste Struktur bilden. Man erkennt das Phänomen auch an der Konsistenz des Öls. Je flüssiger das Öl, desto höher die Anzahl an ungesättigten Fettsäuren, desto besser lässt es sich verteilen und desto höher ist sein Spreitverhalten.  

02 UND WAS IST EIN TROCKNENDES ODER NICHT-TROCKNENDES ÖL? 

Diese Frage bringt uns zu einer weiteren Kategorisierung – trocknendes oder nicht trocknendes Öl. Trocknende Öle haben auch wieder einen hohen Anteil an diesen ungesättigten Fettsäuren, können so mühelos von der Haut aufgenommen werden und ziehen gut ein. Nicht-trocknende Öle sind um einiges reichhaltiger und demzufolge mehr auf der Seite der gesättigten Fettsäuren. Sie verweilen etwas länger auf der Haut, dringen langsamer ein und hinterlassen dabei einen feinen Film. 

Typische nicht-trocknende Öle sind zum Beispiel Oliven-, Jojoba-, Macadamia- oder Avocadoöl. Bekannte trocknende Öle sind Rizinus,- oder Arganöl. 

03 KOMEDOGENITÄT UND SPREITVERHALTEN – KLINGT KOMISCH, IST ES ABER NICHT!

Recherchiert man über Pflegeöle für Gesicht & Körper, fallen häufig die Begriffe komedogen bzw. die Komedogenität. Auf den ersten Blick schwer zu entziffern, was sich dahinter verbergen könnte. Heruntergebrochen beschreibt es aber die Eigenschaft eines Öls, wie sehr es die Poren verstopfen kann. Somit sagt der Komedogenitätsgrad auch etwas darüber aus, für welchen Hauttyp ein Öl gut geeignet ist. 

So kann beispielsweise reife und trockene Haut ein komedogenes Öl durchaus vertragen, während Mischhaut bereits bei leicht komedogenem Öl problematisch reagieren könnte.

Die Skala bewegt sich von 0 bis 5, wobei 0 für nicht komedogen steht und 5 für sehr stark komedogen. Hier nochmal eine kleine Legende: 

0-1: nicht komedogene Öle, die deine Poren freihalten und deshalb besonders für fettige, unreine Haut geeignet sind. Beispiele hierfür sind Arganöl, Jojobaöl, Rizinusöl, Squalanöl 

2-3: leicht komedogene Öle, die bei normaler bis leicht trockener Haut keine Unreinheiten verursachen. Bei Mischhaut noch ausprobiert werden können und von Akne-Problemhaut gemieden werden sollten. Beispiele hierfür sind Aprikosenkernöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Mandelöl

4-5: Stark komedogene Öle, die die Poren von Mischhaut und unreiner Haut überlasten können. Bei sehr trockener und reifer Haut können diese Öle jedoch wahre Feuchtigkeitswunder bewirken. Beispiele hierfür sind Leinöl, Weizenkeimöl, Kokosöl

Das ist eine allgemeine Gliederung, bitte vergiss nicht, jede Haut reagiert anders und hat demnentsprechend andere Bedürfnisse!  Nun haben wir mit Hilfe des Komedogenitätsgrades geklärt, welches Öl für welchen Hauttyp gut geeignet ist. Und nun kommt es zum richtigen Auftragen der Öle. Dabei interessiert uns das Spreitverhalten. Übersetzt heißt das, wie gut sich das Öl auf unserer Haut verteilt und schließlich in unsere Zellen eindringen kann. Zieht ein Öl schnell ein, bezeichnet man es als hochspreitend. Umgekehrt lässt sich ein niedrigspreitendes Öl mehr Zeit, um die Hautbarriere zu durchqueren.  Entscheidend für das Spreitverhalten sind vor allem die Oberflächenspannung und die Viskosität (Zähflüssigkeit) eines Öls. Je geringer die Oberflächenspannung und je niedriger die Viskosität (also je flüssiger es ist), desto leichter verteilt sich das Öl auf der Haut. Alles in allem gibt uns dieses chemische Verhalten Aufschluss über Tragegefühl und Konsistenz des Pflegeöls.   

04 JUNGLÜCK ÖLE – HER MIT DEN DETAILS! 

Nun aber Schluss mit der Chemie, jetzt wollen wir endlich klären, was das alles für unsere junglück Öle bedeutet. Unser Sortiment umfasst Arganöl, Jojobaöl, Mandelöl und Rizinusöl aus kontrolliert biologischem Anbau.

Beginnen wir direkt mit dem flüssigen Gold aus Marokko: Arganöl

Unser Arganöl wird schonend gewonnen und seine Heroes der Inhaltsstoffe sind Tocopherol (Vitamin E) und Phytosterine. Mit 80% ungesättigten Fettsäuren, unterstützt es den Hautstoffwechsel und trägt spürbar zur Feuchtigkeitsspeicherung in unseren Zellen bei. Vitamin E wirkt antioxidativ und schützt uns so vor den täglichen Stressfaktoren unseres Alltags. Es kann zur perfekt zur Pflege von vernarbter und sonnenverbrannter Haut verwendet werden. Die Haut bekommt so die Chance sich optimal zu regnerieren.   Der Komedogenitätsgrad von Arganöl liegt bei 0, das heißt es lässt deine Poren in Ruhe und sie können ruhig aufatmen. Es pflegt gezielt bei Pickeln, Unreinheiten und Falten – Dein Hautbild erscheint glatter, wacher und frischer. Die enthaltenen pflanzlichen Flavonoide wirken zusätzlich antibakteriell und desinfizierend.

Deine natürliche Talgproduktion wird schonend in Balance gehalten und so ist es besonders für unreine und ölige bis fettige Haut gut.  Auch bei Cellulite, Schwangerschaftsstreifen oder Narbengewebe kann dieses Öl wahre Wunder bewirken. 

Eine kleine Menge Öl mit einer leichten Druckmassage in die betroffenen Stellen einmassieren und gut einziehen lassen. Oder auch nach der Rasur verleiht es dir ein samtig weiches Gefühl und beugt spürbar Irritationen vor. 

Eins das nur so tut: Jojobaöl

Betrachtet man die Struktur des Jojobaöls, sieht man, dass es sich chemisch betrachtet eigentlich um ein Wachs handelt. Keine Triglyceride, wie bei einem herkömmlichen fetten Öl. Und weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wollen wir mal nicht so penibel sein und behalten die Bezeichnung Jojobaöl einfach bei.  Das jungück Jojobaöl kommt aus Panama. Es ist sehr leicht und besonders für seine feuchtigkeitsspendenden & nährenden Eigenschaften bekannt. Unsere natürlichen Hautlipide weisen eine sehr ähnliche Struktur auf, was es für unsere Haut sehr gut verträglich macht. Die Wachsstruktur macht es ausgesprochen stabil und so im Verlgleich zu anderen Ölen besonders lange haltbar. Es ist voll mit Provitamin A, Beta-Carotin und wertvollen B und E-Vitaminen. Deswegen wirkt es schön stabilisierend auf die Schutzbarriere unserer Haut. So gelangen die wertvolle Inhaltsstoffe tief in die Hautschichten, aber gleichzeitig wird verhindert, dass wichtige transepidermale (über die Haut) Feuchtigkeit verloren geht.  Und weil das Jojobaöl auch nicht komedogen ist (Kommedogenitätagrad 1) und die Talgproduktion reguliert, profitieren besonders unreine, Misch- und sehr trockene Haut von diesem Wachs. Mikroorganismen können sich nicht gut ausbreiten und so finden Keime keinen Platz, um sich niederzulassen.

Das Sensible: Mandelöl

Das junglück Mandelöl stammt aus Spanien und ist durch seine besonders gute Verträglichkeit hervorragend zur Körperpflege von Groß und Klein geeignet. Ja, auch als Babypflege macht es einen wunderbaren Job! Es handelt sich um ein nussiges Öl, gepresst aus den Kernen des wunderschönen Mandelbaums.  Das Mandelöl passt sich super unseren Hautfetten an und pflegt daher besonders schonend. Dank der individuellen Verteilung an Ölsäure, ungesättigten Fettsäuren (Omega 9) und Vitaminen, zieht es schnell ein und versorgt unsere Haut mit wertvollen Nährstoffen. Entzündungen und Rötungen werden spürbar reduziert und deine Haut fühlt sich weich & beruhigt an. Auch bei Neurodermitis, Rosacea oder Couperose stärkt es deinen natürlichen Säureschutzmantel und hilft so wunde Stellen zu lindern. Der Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut wird ausgeglichen und deine Hautbarriere stärker & widerstandsfähiger.  Mit einem Komedogenitätsgrad von 2 ist es speziell für sensible, normale und trockene Haut geeignet. Es pflegt ohne zu fetten und hinterlässt ein langanhaltendes gepflegtes Gefühl.

Das Zähflüssige: Rizinusöl

Ursprünglich bekannt als Abführmittel oder Wehen-Stimulans, hat sich dieses Öl mittlerweile vor allem auch in der Kosmetik einen Namen geschaffen. Seine Zusammensetzung wertvoller ungesättigter Fettsäuren, passt es sich deiner individuellen Hautbeschaffenheit an und kann gut in die einzelnen Schichten eindringen. Hauptbestandteil ist die Ricinolsäure. Sie wirkt antibakeriell und entzündungshemmend bei unreiner und zu Akne neigender Haut. Außerdem kann Ricinolsäure unsere Haarwurzeln von Innen heraus stärken und so ihr Wachstum stimulieren. Trockenes, sprödes Haar findet seinen Glanz wieder und deine Kopfhaut kommt sanft zur Ruhe. Durch seine zähflüssigere Konsistenz, bleibt es bei Wimpern- und Augenbrauenpflege gezielt an Ort und Stelle.  Bei Rizinusöl sprechen wir von einem Komedogenitätsgrad von 1. Es eignet sich durch seine Beschaffenheit und Inhaltsstoffe besonders für fettige, reife und trockene Haut geeignet macht. Bei diesem Öl ist zu beachten, dass man nicht zu viel auf einmal verwendet. Ansonsten ist deine Haut schnell überfordert und reagiert mit dem gegenteiligen Effekt: sie trocknet weiter aus! Ein Richtwert ist schwierig, teste selbst und finde deine Dosierung! Du kannst das Öl auch vor der Anwendung mit einem anderen Öl verdünnen. Das Jojobaöl eignet sich hier gut. 

05 DER RICHTIGE PLATZ IN DEINER PFLEGEROUTINE – DIE ANWENDUNG

Apropos Anwendung – Unsere junglück Öle können vielseitig eingesetzt werden. Ob Haut, Haar, Lippen oder Nagel – Alles ist möglich!  Haut  Hierbei ist zu beachten, dass deine Haut etwas feucht sein sollte, bevor du das Öl aufträgst. So kann es mit der Feuchtigkeit emulgieren und tiefer in die Hautschichten einziehen. Wir wollen ja keinen fettigen Film auf der Haut! Sprich im Gesicht, nach der Reinigung oder dem Serum (wasserbasiert), aber auch am Körper nach einer wohltuenden Dusche, ein paar Tropfen in kreisenden Bewegungen leicht einmassieren. Eine andere Möglichkeit wäre es auch, ein paar Tropfen der Öle bereits in das Badewasser zu geben. So wird deine Haut zusätzlich gepflegt. Achtung Rutschgefahr! Haare Auch unsere Haare profitieren von Ölen. Entweder nach der Wäsche etwas Öl in das handtuchtrockene Haar einmassieren. Eine geringe Menge beschwert auch nicht und lässt deine Haare glänzen!  Möchtest du Haare & Kopfhaut extra pflegen, kannst du 1-2x die Woche eine Kur machen. Dafür abends das Öl auf Kopfhaut und Haar großzügig auftragen und für mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen.   Wimpern-, Augenbrauen und Bart freuen sich auch über Öle. Einfach abends auf die gewünschten Stellen auftragen und über Nacht einziehen lassen – für mehr Fülle & ein samtig weiches Gefühl!  Ich hoffe ich konnte dir damit einen kleinen Überblick über diese tollen Produkte geben! Aber auch hier gilt natürlich: Probieren geht über Studieren!


Bei Fragen & Anmerkungen, schreib mir gerne eine Mail an sophia@junglueck.de 🙂

Pass auf dich auf & sei gut zu dir!!  Sophia